Dänisch für Anfänger – Woche 2, 3 und 4 oder so

Nachdem ich mich jetzt also schon etwas eingelebt habe und schon viel passiert ist, werde ich eine kurze Zusammenfassung geben. Wie im letzten Beitrag berichtet, hatte ich ja ein Fahrrad gekauft. Das wurde mir jedoch nach ein paar Wochen schon gestohlen 😦 Ich versuchte zwar es wieder zu finden, es blieb jedoch verschollen. Ich fuhr sogar im Morgengrauen zu einer Stelle wo es laut einem heißen Tipp sein könnte. Aber leider nichts, nur einen Sonnenuntergang am Fjord habe ich dadurch nicht verpasst. 🙂 Also kaufte ich zwei Tage später ein neues Rad mitsamt voller Montur: Regencape, Regenstiefel, Korb, Klingel, Lichter und Sattelschoner. Hier ist das nämlich so eine Sache mit dem Radfahren: es regnet total oft! Einmal kamen wir klatschnass in der Uni an und waren den ganzen Tag klebrig und eklig 😀 Aber man überlebt das, ist gut für die Abwehrkräfte wurde mir gesagt.

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In der Uni hatten wir eine Kennenlernveranstaltung mit Gruppenspielen. Das war recht lustig und reichte von Sackhüpfen im Park zu Konstruktionen aus Papier und Ballons zu bauen, um Eier zu werfen bis hin zu Afterparty mit den Professoren. Hier ein Foto vom Sackhüpfen mit fast 10 Personen pro Team.

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Ich muss recht viel lesen für die Uni, tue das aber an schönen Tagen am Fjord oder im Park. Wird wohl aber jetzt weniger werden das schöne Wetter. Außerdem waren wir Nordlichter jagen, jedoch nicht sehr erfolgreich. Aber die Werte sagten gute Chancen voraus, also fuhren wir abends um 9 auf eine dunkle Insel, um unser Glück zu versuchen. Leider konnten wir den Schein eines grünen Schimmers nur erahnen und nach einer Zeit waren wir uns nicht mehr so sicher ob wir uns das nicht nur einbildeten.

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In meiner WG habe ich mich auch super eingelebt und wir haben wir jetzt ein Ritual, dass es jede Woche Kuchen gibt. Meinen Geburtstag haben wir hier auch gefeiert und mein großes Zimmer und meinen kostenlosen riesigen Tisch (kostenlos, da wir eine Schranktür und einen Tapezierunterfuß auf der Straße gefunden haben und in einen Tisch umfunktioniert haben) eingeweiht. Geburtstage sind hier so eine Sache, da man wenn man 25 wird und unverheiratet und kinderlos ist, gefesselt und mit Zimt beworfen wird. Lustige Angelegenheit, wenn man nicht derjenige ist, der 25 wird. Man glaubt es kaum, aber Zimt brennt etwas auf der Haut und hat die Eigenschaft sich in den Klamotten und im Haar so richtig schön festzusetzen. Naja, so bin ich also ein Stückchen mehr dänisch geworden würde ich behaupten.

Zweites Argument: ich habe nämlich jetzt auch meine CPR Number. Ohne die ist man praktisch illegal in Dänemark. Kein Fitnessstudio, kein Monatsticket, kein Dänischkurs, kein Bankkonto, kein gar nix. Und jetzt kam sie endlich 🙂

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Drittes Argument: Ich gewöhne mich an Lakritz. Ich hatte schon Lakritzeiscreme und -tee und mag es sogar! Dänischer geht’s gar nicht.

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Viertes Argument: Leverpastej. Sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, schmeckt aber eigentlich wie Leberwurst. Auch super dänisch!

Wir ihr sehen könnt, fühle ich mich hier also sehr wohl und ich habe schon viele Freunde gefunden. Im nächsten Beitrag erzähle ich dann auch wirklich mal mehr von der Uni und den Aktivitäten, die ich dort so mache 😛

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