Dänisch für Anfänger – Woche 1

So, bevor ich die Erfahrungen der letzten eineinhalb Jahre mal nachhole, werde ich mich meiner ersten Woche in meinem neuen Zuhause sowie Studienort widmen: Dänemark. Nachdem wir fünf Stunden aus dem Süden von Dänemark in den hohen Norden gefahren sind, kamen wir endlich an der Universität an. Dort bekam ich Schlüssel, Bettlaken und Vertrag ausgehändigt und schon konnten wir in mein neues Zuhause aufbrechen. Es stellte sich heraus, dass mein Zimmer nicht, wie angenommen, winzige 8 m² hatte, sondern mindestens 25 und die Wohnung auch sonst sehr groß ist. Nach ein paar organisatorischen Dingen und Einkäufen, sowie einem Kehrpaket 😉 lernte ich dann also meine neuen Mitbewohner kennen. Nadia aus Griechenland und Betti aus Ungarn (Joana aus Portugal kam erst ein paar Tage später dazu). Wirklich nette Mädels und wir haben sehr viel Platz und Ausstattung.

Am Dienstag fuhr ich mit dem Bus in die Uni, um dort weitere, wer möge es glauben, organisatorische Dinge zu klären. Es gab also einen Crashkurs in dänische Bürokratie und welche Papiere wofür und auf welches Amt gebracht werden müssen. Außerdem wurde man mit unzähligen Flyern und Werbegeschenken überhäuft, aber als armer Student in Dänemark freut man sich über sowas 🙂 Den Rest des Tages verbrachte ich dann mit Sightseeing, denn das Wetter war ausgezeichnet.

Ich spazierte also am Hafen entlang und durch die kleinen Gässchen der Stadt. Am ersten Tag kam mir die Stadt etwas alt vor, aber die Innenstadt ist wirklich sehr schön.

Am nächsten Tag fand die offizielle Willkommensfeier statt. Inklusive kostenloser Sandwiches! Es wurden einige kurze Reden gehalten und einige Organisationen und Vereine der Hochschule stellten sich uns vor und gaben uns Werbegeschenke. Der nächste Programmpunkt war ein Stadtrundgang mit unseren Buddies. Mit meiner Anfrage lief ja leider etwas schief, deshalb hatte ich keinen eigenen. Aber meine Mitbewohnerin teilte ihren mit mir. Die Buddies zeigten uns also die Stadt, verschiedene Stationen und welche Orte, Cafés, Restaurants oder Pubs sie besonders mögen. Es war interessant, leider hat es jedoch die ganze Zeit geregnet und so endeten wir die Tour etwas früher, da uns doch allen recht kalt war. Anschließend gab es International Night im Student House mit Pizza und Bier und komplizierten dänischen Würfelspielen.

Nach einem langen Abend ging es am Donnerstag früh schon wieder weiter mit verschiedenen Vorträgen. Es ging um Problem-based Learning, etwas das die Uni in Aalborg besonders attraktiv macht, und Jobchancen. Außerdem bekamen wir einen Culture Crash Kurs und eine Einführung in die dänische Sprache.

Ähnliches Foto

Schwierig, schwierig diese dänische Aussprache… aber dazu werde ich mal mehr in einem anderen Beitrag schreiben. Anschließend bekamen wir noch einige Fakten bei einer Bustour durch die Stadt und etwas außerhalb gezeigt. Z.b. dass die Wikinger 1040 nach Aalborg kamen und sich dort niederließen.

Wie am Anfang erwähnt zog meine dritte Mitbewohnerin ja erst etwas später ein. Sie kam mit ihrer Mutter und die beiden putzten erstmal drei Tage lang unsere Wohnung, obwohl es eigentlich ziemlich sauber war. Außerdem wollte die Mutter unbedingt eigene Putz- und Kochutensilien für ihre Tochter kaufen. Es war etwas stressig mit ihr aber jetzt wo die Mutter weg ist, läuft es besser.

Am Freitag und das Wochenende hatte ich frei und so erledigte ich ein paar Besorgungen, unter anderem ein Fahrrad zu kaufen, Klingel, Sattelschoner und Lichter. Danach fühlte ich mich schon ziemlich dänisch. Dass ich dann auch noch einen typischen Hot Dog hatte, setzte dem ganzen natürlich die Krone auf. Integration pur.

Meine erste Woche in Dänemark fing also ziemlich gut an und endete genauso. Vor allem über das gute Wetter waren meine Mitbewohner und ich sehr erstaunt, aber wer will sich da schon beschweren 🙂

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Mehr zu meiner ersten richtigen Uniwoche gibt es im nächsten Bericht.

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