Brasilien – Strand, Sonne und Pinguine

Nachdem ich also Argentinien unsicher gemacht hatte, ging es auf nach Brasilien! Mit einer Stunde Verspätung kam ich in Brasilien an und wurde von einem brasilianischen Freund abgeholt. Es war schon relativ spät, deshalb haben wir nur noch die Avenida Paulista, das Bankenviertel von Sao Paulo, angeschaut, haben etwas gegessen und sind dann ins Hostel. Ich habe zum ersten Mal eine brasilianische Speisekarte gelesen und bin erstmal fast verzweifelt 😀 Ein bisschen schwierig, wenn man kein Portugiesisch kann.
Am nächsten Morgen haben wir nach dem Frühstück einen Park in Sao Paulo besucht und sind dann schon nach Santos ans Meer gefahren. Das Wetter war super und so haben wir ein bisschen Zeit am Strand verbracht.

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Danach sind wir ins Aquarium gegangen. Und was konnte man dort sehen? Pinguine!!! Dort konnte man auch lesen, dass die Magallan-Pinguine in Chile leben (es muss an einem Fluch liegen, dass ich sie nie sehen konnte 😀 ) und im südamerikanischen Winter dann nach Brasilien ziehen, wo sie völlig entkräftet ankommen. Irgendwann werde ich die Pinguine nochmal live erleben, das ist aber sicher!

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Den nächsten Tag verbrachten wir morgens wieder am Strand bei schönstem Sonnenschein 🙂 Langsam verstehe ich schon besser, was auf den Speisekarten steht und kenne schon mehr Wörter. Wenn Brasilianer langsam reden, verstehe ich sie auch ganz gut oder zumindest den Zusammenhang. Wenn sie jedoch schnell reden, keine Chance! Am Abend wollten wir auf ein Fußballspiel von Santos und so sind wir zum Stadion gefahren und haben uns Tickets gekauft. Mit einem neu gekauften Santos-Shirt haben wir dann also das Fußballspiel angeschaut. Die Fans sind wirklich laut. Santos hat zwar einen Elfmeter verschossen und viele Tore vergeben, aber am Ende haben sie zum Glück gewonnen 🙂

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Wieder war der Morgen ein Strandtag, an dem wir Kokosnüsse getrunken haben. Die verkaufen sie dort nämlich überall und man kann mit einem Strohhalm daraus trinken 🙂

 

Danach wollten wir in einem Teleférico (einer Art Seilbahn) auf einen Berg fahren, von dem man eine Aussicht über die ganze Stadt haben soll. Da wir aber beide Höhenangst haben, stellte sich das komplizierter heraus als es sich anhört. Wir waren bestimmt meterhoch über einer Straße und ich hatte wirklich große Angst! Aber nach einer Zeit ging es dann (man könnte denken auf dem Rückweg war es vielleicht weniger schlimm, aber dem war leider nicht so, da habe ich auch geschrien, man kennt mich ja 😀 )und die Aussicht auf dem Berg war wirklich schön! Die Sonne ging leider nicht auf der richtigen Seite unter, das tut sie im Sommer aber man hat den Sonnenuntergang trotzdem gesehen.

Santos hat ganz viele Gebäude, die sehr sehr sehr schief sind. Es ist unglaublich wie schief manche Hochhäuser sind! In einem Haus gibt es sogar ein Fitnessstudio das heißt das schiefe Haus oder so ähnlich. Wir haben dann auch mal nachgeschaut, ob unser Haus schief ist, war es aber Gott sei Dank nicht 😉

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Wieder in der Stadt haben wir Açai gegessen. Das ist so eine Beere und man isst dazu Kondensmilch, Milchpulver, Smarties oder was man sonst noch so drauf haben will. Das hört sich merkwürdig an, aber Milchpulver schmeckt wirklich gut dadrauf 😀 Donnerstagabends sind wir dann auf eine Party und haben mit Pisco gefeiert. Ich kannte eigentlich kein Lied, denn die Musik wurde live gespielt und alle haben dazu getanzt. Aber ich mochte die Musik trotzdem. Um 6 Uhr morgens haben wir dann Lanches gegessen (das sind hier so eine Art Burger) und waren dann noch im Meer schwimmen. Das Wasser war etwas kalt, aber das macht wach 😉 Leider nicht so lange, denn den über Tag haben wir ziemlich viel geschlafen. War aber nicht so schlimm, da das Wetter an diesem Tag eher grau und trüb war.

 

Dafür war das Wetter am nächsten Tag, ein Samstag, umso besser. Strahlender Sonnenschein, Kinder, die Drachen steigen lassen, und ganz viele Leute am Strand ,die das schöne Wetter ausnutzen. Ein typischer Samstag eben. Wir haben Camarón gegessen und Zuckerrohrsaft getrunken. Außerdem habe ich meine ersten Portugiesischkenntnisse ausprobiert, denn ich habe bestellt und auch gefragt, ob jemand auf unsere Sachen aufpassen kann 😛 Zum Schluss des Tages gab es noch einen schönen Sonnenuntergang im Meer bevor ich am nächsten Tag schon wieder nach Chile geflogen bin.

 

Das war auch schon fast das Ende meiner Südamerikareise, denn in Chile hatte ich nur noch zwei Tage ehe es wieder nach Deutschland ging.

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