Argentinien – Buenos Aires, Tango und Mate

Ende Juli bin ich endlich auf große Reise gegangen und alleine nach Buenos Aires geflogen. Am Tag vorher war es noch ein bisschen stressig, da ich meinen Geldbeutel auf der Straße verloren habe. Glücklicherweise hat ein Ehepaar den gefunden und ihre Adresse im Supermarkt gelassen. Das war soooo super nett, einfach unglaublich wie viel Glück ich hatte 🙂 So war mein letzter Tag in Chile jedenfalls ziemlich stressig und ich war froh, als ich dann endlich mit all meinen Sachen gepackt und verstaut im Flieger saß. In Buenos Aires angekommen hat es dann erstmal in Strömen geregnet. Deshalb bin ich mit dem Taxi ins Hostel gefahren. Das war wirklich schön und die Mitarbeiter haben mir gleich von einer Party am Abend erzählt. Mein Zimmer teilte ich mir mit einem Engländer aus Manchester, einem Amerikaner aus San Francisco und einem Italiener. Der Italiener ist aber am nächsten Tag schon heimgeflogen. Am Abend war ich eigentlich sehr müde, aber ich bin dann doch noch auf die Party gegangen, da sie ja unten im Haus war. Dort habe ich wirklich nette Leute kennengelernt, unter anderem eine Gruppe Brasilianer mit denen wir dann gefeiert haben.

Am nächsten Tag hat es ein wenig aufgehört zu regnen und ich fuhr mit dem Bus zu La Boca. Das ist ein Viertel in Buenos Aires, wo das Fußballstadion von La Boca steht, und lauter bunte und farbenfrohe Häuser stehen. Es ist zwar touristisch aber wirklich sehr schön. Überall tanzen Leute Tango und es gibt süße Häuser. Danach bin ich noch in einen Park gefahren und habe mir verschiedene Gebäude angeschaut. Das war auch schon genug für den ersten Tag mit meinem Knie 😉


Das war mein Hostel 😉

Den Samstag begann ich schon früher, denn das Wetter war blendend! So machte ich mich also auf zum Plaza de Mayo, wo das Regierungsgebäude steht. Es heißt Casa Rosada und ist (nein, kein Witz) rosa! Tagsüber ist das rosa noch ein wenig rötlich, aber nachts wird es mit pinken Lichtern angestrahlt. Sieht ein wenig aus wie ein Bordell! Da Wochenende war, konnte man es kostenlos besichtigen. Hab ich dann auch gemacht! Wirklich ein hübsches Gebäude. Mit der Krücke durfte ich sogar Aufzug fahren und wurde von den Guards begleitet. Leider funktionierte der repräsentative Glasaufzug nicht und der Sicherheitsmann tat mir schon etwas leid, als er tausendmal auf den Knopf gedrückt hat und jedes Mal dafür seine Handschuhe ausziehen musste. Aber es gab zum Glück noch den Bedienstetenaufzug, der allerdings wenig repräsentativ war 😀 Eher ziemlich alt und schäbig, aber wenigstens ging er dann auch.


Danach habe ich eine Kirche besucht. Es war die Kathedrale, in der früher der jetzige Papst Francisco gepredigt hat.
Nachmittags war ich noch im Museo de Bellas Artes, einer Kirche und einem Park.
Den Abend habe ich mit einem Peruaner in Palermo ausklingen lassen, denn wir waren etwas trinken.

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Der Sonntag fing leider nicht sehr gut an, denn ich war krank. Der Engländer in meinem Zimmer hatte den ganzen Tag zuvor im Zimmer verbracht und ich hatte mich offensichtlich angesteckt – Na super! Habe dann erstmal bis 2 geschlafen und mich dann mit Camila, einer argentinischen Mitbewohnerin in Santiago, die schon wieder zuhause war, getroffen 🙂 Sie hat mich mit dem Auto abgeholt und wir haben Puerto Madera angeschaut, das Luxusviertel der Stadt mit Hafen, Schiffen und vielen Hotels. Außerdem noch La Flor, das Planetarium und die Stadt.

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Montags habe ich nur den Congreso Nacional und San Telmo angeschaut. Denn am Nachmittag nahm ich den Bus nach Iguazú zu den Wasserfällen!!! Ich war schon so gespannt, denn unglaublich viele Leute haben mir erzählt wie toll sie sind. Für mein Knie habe ich mir natürlich Cama (Bett) gegönnt und so ließ sich mein Sitz um ganze 160° senkrecht stellen. Essen habe ich auch noch bekommen und so war die 19-stündige Fahrt eigentlich Luxus pur 😉 Zu meinem Ausflug zu den Wasserfällen könnt ihr im nächsten Blogeintrag lesen.

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