Chile: Land der Extreme – Erst Grillen in Santiago und dann ein Wochenende im Schnee

Letzten Freitag haben Sophie und ich deutsches Essen gekocht für ein Picknick am Samstag. Alle sollten Sachen aus ihrem Land vorbereiten, die wir dann alle zusammen gegessen haben 🙂 Wir haben Kartoffelsalat, Frikadellen und Streuselkuchen gemacht!

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Am gleichen Tag sind wir dann abends nach Chillán aufgebrochen und haben natürlich fast unseren Bus verpasst, aber wir haben es geschafft 1 Minute vorher am Bus zu sein, so langsam werden wir südamerikanisch 😀

Nachts sind wir dann in Chillán angekommen und noch eine Stunde mit dem Auto in die Berge gefahren, um dann nach einem riesen BBQ nur noch müde ins Bett zu fallen. Wovon wir zu 6. vier hatten 😉

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S
o sah der Bllick aus unserem Hotel aus.

Am nächsten Tag ging es dann endlich ab zum Skifahren 🙂 Wir hatten Sonnenschein und die Aussicht war sehr schön. Alles lief gut und wir waren schon auf dem Weg nach unten zum Mittagessen und Pause machen. Dann ist es natürlich passiert. Ich bin gefallen und hab mich verletzt. Wir haben erst versucht, mich irgendwie den Berg hinunterzubekommen indem ich seitwärts fahre, aber das hat auch zu sehr weh getan. Also kamen die Bergsanitäter mit einer Trage und ich wurde schön verpackt zur Krankenstation gefahren.

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Hier sieht man mich wie ich mit der Trage posiere, natürlich ohne zu wissen, dass ich sie bald brauchen werde 😀

Unten angekommen. haben sie mein Bein untersucht und meinten, es ist nichts schlimmes war wohl nur der Schreck. Ich wurde auch gefragt, ob ich noch weiter Skifahren will aber ich habe dankend abgelehnt. Tat doch ziemlich weh. Nachdem ich wieder im Hotel war, habe ich mich erstmal ausgeruht und die anderen haben mich auf eine Aussichtsplattform getragen. Von dort konnten wir den Sonnenuntergang sehen.

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Man sieht es auf dem Bild nicht, aber da bin ich mit ganz viel Eis auf dem Knie 😉

Leider war die nächste Nacht ziemlich schlimm und es hat sehr wehgetan und ist angeschwollen. Deshalb sind wir anders als geplant am nächsten Tag schon ins Tal gefahren und sind ins Krankenhaus. Da dann die Hiobsbotschaft – Band gerissen. Muss aber noch abgecheckt werden in Santiago mit einem MRT. In dieser Nacht haben wir bei der Mutter von einem Freund übernachtet und haben bei Pizza das Spiel Chile gegen Peru angeschaut. Chile hat gewonnen, das war vielleicht auch die einzig positive Nachricht des Tages 😀

Am nächsten Tag gings dann also wieder zurück nach Santiago mit Riesenschiene.

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Gar nicht so einfach im Bus mit diesem unhandlichen Klotz am Bein. In Santiago sind wir dann in eine Sportklinik gefahren, um das MRT zu machen. Da hat sich dann herausgestellt, dass das Kreuzband gerissen ist und der Miniskus auch ein wenig lädiert ist. Man hat mir tägliche Therapiestunden verordnet und ich habe eine kleinere Schiene bekommen, damit die Muskulatur nicht so sehr abbaut. Ja, das ist so der jetzige Stand der Dinge. Man muss mal abwarten, wie es nächste Woche wird und dann mal schauen. Jedenfalls habe ich schon erste Fortschritte gemacht! An meinem Tiefpunkt im Krankenhaus musste Sophie mich im Rollstuhl aufs Klo begleiten und mir die Hose und Socken und alles anziehen, denn das konnte ich nicht alleine. Vorgestern war dann der erste Tag an dem ich sogar meine Schuhe ganz alleine angezogen habe 🙂 Mein Knie fühlt sich schon besser an und ich befolge natürlich die Anweisungen von meinem Physiotherapeuten brav 😛

Viele Grüße vom Unglücksraben 😉

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