La Serena: Piscotour in den Weinbergen und wieder nur fast bei den Pinguinen

Dieses Wochenende waren wir in La Serena, das ist im Norden von Chile, genauer gesagt im kleinen Norden. Das Wetter ist dort immer noch sehr gut, obwohl es morgens am Meer bewölkt sein kann. Am Mittwochabend sind wir von Santiago aus gestartet und waren dann nach ca. 6 Stunden um 5:50 in La Serena. Natürlich war die Stadt noch wie ausgestorben und wir mussten uns erstmal die Zeit bis 7 Uhr vertreiben, denn da hat unser Hostel erst aufgemacht. Danach sind wir auch gleich nach Pisco Elquí aufgebrochen, ein Tal in den Weinbergen. Nach einer Fahrt auf abenteuerlichen Straßen sind wir dann in einem kleinen Ort gelandet, in dem sich alles um den Pisco dreht. Wir haben Weinberge angeschaut und eine Piscotour gemacht. Dort wurde uns genau erklärt wie der Pisco hergestellt wird und natürlich durften wir auch probieren 🙂 In dem kleinen Garten haben wir dann noch einen Pisco Sour getrunken und ein Piscoglas geschenkt bekommen. Die Firma, die diesen Pisco herstellt, ist anscheinend die reichste Familie in Chile und das halbe Elquítal gehört ihnen. Und es ist groß! Ewige Weinberge und daneben wüstenähnliche, trockene Berge voll mit Kakteen.

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Am Freitag war eigentlich geplant, dass wir zu den Pinguinen fahren, aber uns wurde gesagt, es geht nicht weil die Wellen zu hoch sind. Deshalb haben wir beschlossen es am Samstag nochmal zu versuchen und stattdessen in einen Nationalpark zu fahren. So sind wir also nach Ovalle gefahren. Dort war das Wetter jedoch nicht so toll und es gab auch nicht so viel zu sehen. In den Nationalpark konnten wir auch nicht mehr, weil die Busse nur alle eineinhalb Stunden gefahren sind. Also sind wir wieder in die Berge gefahren (vorher hat uns ein Verkäufer noch Trauben geschenkt :)) zu einem See und danach zu einem kleinen Ort mit Weinbergen. Das Wetter war jedenfalls super 🙂 Die Dörfer waren wieder super abgelegen. Alle 20 Minuten kommt mal eine kleine Siedlung oder vielleicht auch nur ein einziges Haus. Wirklich verrückt.

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Abends waren wir dann in La Serena in einem chilenischen Restaurant. Es gab Pastel de Choclo und Musiker haben gesungen und Gitarre gespielt. Natürlich sind wir weiß wie wir sind wieder mal aufgefallen und ich habe eine Blume geschenkt bekommen.

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So am nächsten Tag wollten wir ja dann endlich die Pinguine sehen! Aber wieder nix. Die Wellen waren immer noch zu hoch. Wir wollten aber trotzdem zu der Stelle fahren wo die Boote losfahren, denn da gibt es Meer 🙂 Also ging es wieder mit dem Bus über holprige Straßen und Serpentinen und nach 2 Stunden sind wir endlich irgendwo im nirgendwo angekommen. Punto de Choros liegt ziemlich entlegen, denn der Bus kommt nur alle 3 Stunden und die Zeitung wird auch vom Bus gebracht. Der Strand war aber sehr schön und Baden konnte man auch. Jedenfalls wenn man deutsche Temperaturen gewohnt ist. Hier haben uns die Leute gefragt, ob wir verrückt sind zu baden, aber das Wasser war wirklich nicht so kalt 😀

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Abends wieder zurück in La Serena haben wir uns auch auf den Weg an den Strand gemacht, um den Sonnenuntergang zu sehen und danach noch die Strandmeile entlangzulaufen.

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Am letzten Tag, am Sonntag haben wir morgens noch die Stadt besichtigt. Wir waren auf einem Aussichtspunkt und im Japanischen Garten. Dann ist auch unser Bus schon wieder los nach Santiago.

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